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Kurzbeschreibung

Führende Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland beschäftigten sich vom 1. bis 3. Juli 2009 mit den Kernthemen der FI im Aufbau. Der Kongress fand in den Räumlichkeiten des Werkhofs statt. Die Organisatoren bedanken sich sehr herzlich bei allen Vortragenden!!

Bei der Untersuchung von Integrations- und Abwehrstrategien benachteiligter Bevölkerungsgruppen widmeten sich die Panels (1) dem Zusammenhang zwischen Konflikten und unterschiedlichen Formen ihrer Bearbeitung, (2) den relevanten theoretischen Zugängen und Konzepten, (3) den Inklusions- und Exklusionsstrategien in Diktaturen, (4) den Bedingungen und Möglichkeiten für Mobilität aus der Perspektive der Akteur/innen, (5) den unterschiedlichen Reaktionsformen auf soziale Hierarchisierungen, (6) den Auswirkungen von "Zivilisierungsmissionen" sowie (7) den Ausprägungsformen von „Kultur“ als Differenzkategorie.

Durch die Verbindung von Interdisziplinarität und internationaler wissenschaftlicher Expertise, die sich auf unterschiedliche historische Phasen und Weltregionen richtet, wurde auf dem Kongress eine komparative Perspektive fruchtbar gemacht, die eine vielschichtige Betrachtung des Themenkomplexes Differenz und Konflikt erlaubte. Die Ergebnisse wurden daher im Rahmen eines Abschlusspanels auch dazu genutzt, das Potential für eine neue Forschungsagenda zu erörtern.

Wann und Wo

1.-3. Juli 2009

Werkhof Hannover Nordstadt
Schaufelder Straße 11
30167 Hannover

www.werkhof.com

Anfahrtsskizze:

http://www.werkhof-hannover.com/hotel/info/Anfahrt.pdf

Programm

Mittwoch, 1. Juli 2009

  • 08:30 – 09:00 Kaffee und Registrierung
  • 09:00 – 09:30 Grußworte
  • 09:30 – 12:00 „Konflikt – Recht - Gewalt“
  • 12:00 – 13:15 Mittagessen (nur für Vortragende und Veranstalter)
  • 13:15 – 15:45 „Differenz-Intersektionalität“
  • 15:45 – 16:00 Kaffee
  • 16:00 – 18:30 "Inklusions- und Exklusionsstrategien"

Donnerstag, 2. Juli 2009

  • 08:45 – 09:15  Kaffee
  • 09:15 – 12:15 "Mobilität: Spuren sozialer und narrativer Praktiken"
  • 12:15 – 13:30  Mittagessen (nur für Vortragende und Veranstalter)
  • 13:30 – 17:00  "Anpassung und Widerstand: Integrations- und Abwehrstrategien benachteiligter Bevölkerungsgruppen"
  • 14:45 - 15:05 Kaffee
  • ab 19:00    Führung durch die Herrenhäuser Gärten

Freitag, 3. Juli 2009

  • 08:45 – 09:15  Kaffee
  • 09:15 – 11:45   "Zivilisierungsmissionen"
  • 11:45 – 13:00  Mittagessen (nur für Vortragende und Veranstalter)
  • 13:00 – 15:30  „Kulturelle Differenz – Interkulturalität – Transkulturalität“
  • 15:30 – 16:00  Kaffee
  • 16:00 – 17:30  Abschlusspanel

Ausführliches Veranstaltungsprogramm

Grußworte: 1. Juli 2009, 09:00-09:30

Prof. Dr. Gabriele Diewald (LUH, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung)

Prof. Dr. Brigitte Reinwald (LUH, Sprecherin der Forschungsinitiative im Aufbau)

„Differenz - Intersektionalität“: 1. Juli 2009, 13:15-15:45

Bei der Analyse komplexer Konstellationen von Differenz und Ungleichheit haben sich in letzter Zeit Ansätze, die unter der Überschrift "Intersektionalität" zusammengefasst werden, als besonders vielversprechend erwiesen. In diesem panel soll vor allem den folgenden Fragestellungen nachgegangen werden: Wie können die theoretisch-konzeptionellen Ansätze der Intersektionalität methodisch in sozial- und geschichtswissenschaftliche Forschung umgesetzt werden? Inwiefern lassen sich die Ansätze zur Intersektionalität, die ja im Wesentlichen die Empirie westlicher Industriegesellschaften widerspiegeln, auf andere gesellschaftliche Kontexte übertragen? Schließlich sind beide Fragen mit einem dritten Problembereich verbunden, nämlich der Frage nach dem Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen und den jeweiligen Formen von Differenz und Ungleichheit.

Vortragende

Prof. Dr. Nina Degele (Universität Freiburg) / Prof. Dr. Gabriele Winker (TU Hamburg)

Intersectionality as Multi-Layer-Analysis

Pia Garske (Freie Universität Berlin)

Intersectionality and Political Education - beyond "Identity" and "Difference"

Eilish Rooney (University of Ulster)

Intersectionality Theory: a Promising Approach for Transitional Society?

Kommentar

Prof. Dr. Wolfgang Gabbert

 

„Konflikt – Recht – Gewalt“: 1. Juli 2009, 09:30-12:00

Die Wirksamkeit von Recht als einer Alternative zu gewaltsamen Austragungsformen von Konflikten erscheint bei Interessengegensätzen zwischen kulturell differenten Parteien als besonders prekär. Die fortschreitenden Globalisierungsprozesse, die u.a. durch eine Zunahme grenzüberschreitender politischer sowie ökonomischer Beziehungen und transnationaler Migrationsprozesse gekennzeichnet sind, führen jedoch dazu, dass die Zahl und Bedeutung solcher Konflikte - selbst in denjenigen Staaten der westlichen Welt, die sich bislang als weitgehend kulturell homogen verstanden haben - rasch zunimmt. Dabei greifen die Beteiligten oft auf unterschiedliche Normensysteme und Verfahren der Konfliktbearbeitung zurück, die oft über eigene, z.T. kulturspezifische Legitimationsgrundlagen verfügen. Solche Situationen des Rechtspluralismus reflektieren zudem die bestehenden Machtunterschiede sowohl zwischen als auch innerhalb der beteiligten Gruppen (u.a. zwischen sozialen Klassen, Geschlechtern oder Generationen). So stellt sich allgemein die Frage, wie das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Gemeinwesens bei größtmöglicher Respektierung der kulturellen Differenz und gleichzeitigem Schutz individueller Menschenrechte organisiert werden kann?

In dem Panel soll der Zusammenhang zwischen Konflikten und unterschiedlichen Formen ihrer Bearbeitung (u.a. Recht, Gewalt) mit dem Schwerpunkt auf religiös motivierte oder konnotierte Konflikte und Differenzen nachgegangen werden.

Vortragende

Prof. Dr. Wolfgang Gabbert

Conflict and Difference - a Research Agenda

Dr. Willem Assies

Crafting a New Bolivian Constitution: Some Reflections

 Dr. Erin Moore (USC)

Diversity, Law and Violence, The Indian Case Study

Prof. Dr. Dr. Peter Antes (LUH)

 Islam in Europe

Kommentar

PD Dr. Kirsten Rüther (LUH)

 

„Inklusions- und Exklusionsstrategien“: 1. Juli 2009, 16:00-18:30

This panels deals with the concept of „Volksgemeinschaft“ (better translated as “racial community” than as “people´s community” or “folk community”) that is composed of the two terms “Volk” (people) and “Gemeinschaft” (community), both of them having had a very positive connotation in Germany in the beginning of the 20th century. Subsequently, “Volksgemeinschaft” developed into one of the most stressed yet undefined political keywords of the Weimar Republic.

Among those interpreting it were Hitler and his followers who had widely used it to shape and focus their propaganda up to 1933. After they took over the government that year, they chose “Volksgemeinschaft” as the central keyword of their ideology and practice of rule. This allowed Hitler and the Nazi party to utilize the full capacity of political support and consensus they were able to achieve in German society.

The panel first introduces this leitmotif of Nazi Policy that was not only based on the positive frame of “community” or “inclusion” but was also connected indissolubly  to the exclusion of the so called „Volksschädlinge“ and „Gemeinschaftsfremden“. A set of research examples then elaborate on how difference was constructed, executed and experienced under Hitler’s rule.

Vortragende

Apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann (LUH)

Racism as a category of difference. The Making of  the “Volksgemeinschaft” in Nazi Germany

Prof. Dr. Karl Christian Lammers (Universität Kopenhagen)

The Nazi Era: "Führerstaat", "Volksgemeinschaft" and "Rassenkrieg"

Dr. Lu Seegers

Celebrating the “Volksgemeinschaft” in Local Space: Inclusion and Exclusion

 Henry Wahlig (LUH)

The Exclusion of Jewish Members in German Sports Associations and its Different Mechanisms

Merit Knees-Steffel (LUH)

The Latter-day Saints in Germany and the Ideology of National Socialism -Convergence and Contradiction

 Kommentar

Kerstin Thieler, M.A. (LUH)

 

 

 

„Mobilität - Spuren sozialer und narrativer Praktiken“: 2. Juli 2009, 09:15-12:15

Die rasant zunehmende Beschleunigung und Verdichtung der Bewegung von Gütern, Menschen und Ideen im globalen Maßstab gilt gemeinhin auch als Dynamisierungsfaktor für die Aufweichung territorial konfigurierter politischer, sozialer und kultureller Ordnungsprinzipien, für die der Nationalstaat westlicher/nördlicher Prägung die Matrix darstellt. Wie die gegenwärtigen politischen Maßnahmen zur Begrenzung der „Zuwanderung“ und Assimilierungsauflagen für vermeintlich kulturell fremde Migrant/innen jedoch zeigen, sind damit dichotome Definitionen von Autochthonie und Allochthonie sowie Mechanismen und Strategien der Inklusion und des Ausschlusses keineswegs entkräftet geworden. Die im Rekurs auf sozial und kulturell homogenisierende Wahrnehmungs- und Deutungsmuster geschaffenen – und vor allem in Krisenzeiten wiederbelebten – Stereotype des „Inländers“ und „Migranten“ erweisen sich nicht nur als wirksame Legitimationsfiguren für Zivilisationsvorbehalte und Versagung der Bürgerschaft, sondern okkultieren auch komplexe Bedingungsfaktoren, Reichweiten und Ausdrucksformen von Mobilität.

Das Panel nimmt Bedingungen und Möglichkeiten für Mobilität aus der Perspektive der Akteur/innen, der von ihnen in der Bewegung geschaffenen Räume und der von ihnen hinterlassenen Spuren in den Blick. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei ihrer Auseinandersetzung mit Differenzzuschreibungen und damit verbundenen Erfahrungen von Ungleichheit. Akteur/innen positionieren sich innerhalb gesellschaftlicher Spannungsfelder, die von ethnischen, sozialen, religiösen, Geschlechter- und Generationsdemarkationslinien durchzogen sind. Inwieweit jene Strukturprinzipien Wirkungs- und Geltungsmacht erlangen, in welcher Weise durch die ihnen eingeschriebenen Exklusionsmechanismen Konflikte und Spannungen reproduziert bzw. transformiert werden, soll auf der Ebene von Itinerarien, d.h. Bewegungsverläufen und Mobilitätsstrategien, sowie deren (mediale) Repräsentationen thematisiert werden.

Vortragende

Prof. Sara Lennox (UMass, Amherst)

Postcolonial writing in Germany: Duala Misipo and Kum'a Ndumbe III

Dr. Laurence Marfaing (GIGA Hamburg)

Women as Migrants in Nouakchott

Dr. Stefanie Michels (Universität Frankfurt)

Black Cosmopolitan and Black Imperial Mobility between Cameroon, Cuba and Europe, 1789 - 1919

 Susanne Heyn (LUH)

Mobility of German Colonists’ Children between Former German Colonies and the Weimar Republic

Kommentar

Prof. Dr. Brigitte Reinwald (LUH)

 

"Anpassung und Widerstand: Integrations- und Abwehrstrategien benachteiligter Bevölkerungsgruppen": 2. Juli 2009, 13:30-17:00

Dieses Panel wird in dem jeweils regional und historisch zu beschreibenden Kontext, z.B. im Hinblick auf Nachsklavereigesellschaften in den Amerikas oder europäische Einwanderungsgesellschaften, zunächst untersuchen, an welche sozialen Hierarchisierungen sich nichtdominante/benachteiligte Bevölkerungsgruppen anzupassen oder mit denen sie sich widerständig auseinanderzusetzen hatten, z

  • Ausschluss von - höherer – Bildung und damit anderen beruflichen Perspektiven als Feldarbeiter/in oder unqualifizierte Tätigkeiten im Dienstleistungssektor, minderer Rechtsstatus (Sondergesetze für kolonialisierte Bevölkerungen, Ausländerrecht)

und

  • kulturelle Zuschreibungen („barbarische“/“archaische“ Traditionen, „Bildungsunfähigkeit oder –willigkeit“, „politische Unmündigkeit“)

Im Mittelpunkt steht sodann die Frage, welche individuellen und kollektiven sowie geschlechtsspezifischen Integrations- und Abwehrstrategien diese Bevölkerungsgruppen in den unterschiedlichen Kontexten entwickeln, um sich gegen politische, sozi-ökonomische und kulturell/bildungspolitische Exklusion zu wehren, etwa bei Problemen des

  • wirtschaftlichen Überlebens, der
  • persönlichen Freiheit und Mobilität, der
  • kulturellen und religiösen Selbstbehauptung sowie der
  • politischen Einflussnahmen

Die Vorträge fokussieren lebensweltlich-ökonomische, bildungsbiografische, religiöse, kulturell-ästhetische und/oder politische Integrations- und Abwehrstrategien. Sie folgen einem komparatistischen und/oder einem verflechtungsbezogenen, auf transkulturelle Phänomene fokussierenden Ansatz hauptseitig aus der Akteursperspektive.

Die beteiligten Referent/innen der LUH halten Vorträge aus Problemzusammenhängen der Forschungskerne „Der atlantische Raum nach der Sklaverei“ und „Transkulturalität und Bildung – Länder und kulturübergreifende  Signaturen erfolgreicher Migrationsbiographien“. Die auswärtigen Referent/innen präsentieren Beiträge, die sich im weiteren Sinne auf diese Forschungskerne beziehen

Vortragende

Prof. Gad Heuman (Warwick University)

Slavery, Apprenticeship and Emancipation in the Caribbean

Prof. Hilary Beckles (University of the West Indies)

A Landless Freedom: The Barbados Model in Black Emancipation in the Caribbean

PD Dr. Ulrike Schmieder (LUH)

Accommodation and Resistance: Former Male and Female Slaves in the French Colony Martinique from the Perspective of Comparative Post-emancipation Research

Prof. Dr. Dirk Oesselmann (Evangelische Hochschule Freiburg)

Adjustment and Resistance: Strategies of Integration and Defiance by Underprivileged Groups in Amazonia

Prof.  Sangarappa Narayanasamy (Gandhigram Rural University)

Gandhian Perspective on Peace among Different Castes and Religions with Special Reference to Dalit Movement in India

Prof. Dr. Hartmut Griese (LUH)

Strategies of Integration and Defiance by Highly Qualified Transmigrants

 (Vortrag musste wegen Krankheit entfallen)

Kommentar

Prof. Dr. Asit Datta (LUH)

 

„Zivilisierungsmissionen“: 3. Juli 2009, 09:15-11:45

Civilising Missions – Impacts and Fiascos

In the 19th and 20th centuries labour schemes and labour recruitment schemes changed dramatically, in the world and under the auspices of the different colonial powers. In this process, which was critical in the formulation of social difference and which created high potentials for actual conflict, missions, in their capacity as civilising agents, became involved in controlling the implications of exactly such transformations and sources for conflict. Amongst other evangelical objectives, they were particularly interested in promoting family models and family values derived from modern(ising), middle-class, and "European" family practice and, concomitantly, in de-indigenising African converts' lifestyles.

As was to be expected, this ambitious programme of missionary civilisation resulted in comprehensive schemes of control alongside with frames of instruction which mission headquarters used in order to exercise control over mission families "in the field" whose task, in turn, it then became to form, shape and correct processes of envisaged transformation which were underway in their own respective ways in the various mission fields outside Europe. Both missionaries and converts, as well as indentured and tenant labourers, or slaves and ex-slaves, appropriated mission-implied "civilizational" programmes and placed them within the scope of their own ambitions to form families, individual biographies, and society. All these actors turned a metropolitan-conceived programme into local practice(s), hence contributing to conflictual dynamics in the course of which missionaries as well as converts, or converts-to-be, changed "original" ideas and mission policies. As a result, missionaries and their families, converts and those who rejected evangelisation, were all caught up in a mediating process, and developed their own ways of responding to dynamics that took shape between pressuring mission headquarters and self-dynamics in the local situations in which they lived, worked and communicated.

Votragende

Prof. Peter Delius (University of Witwatersrand, South Africa) / PD Dr. Kirsten Rüther (LUH)

J A Winter - Visionary or Mercenary? A Life in Context

Dr. Swithin Ridgeway Wilmot (University of the West Indies, at Mona, Jamaica)

The “Politics of Christianity”: White Baptists and Black Voters in Post Slavery Jamaica

Prof. Dr. Füllberg-Stolberg (LUH)

The “Civilizing Mission” of the Moravian Church in the West Indies

 

Kommentar

PD Dr. Ulrike Schmieder (LUH)

 

„Kulturelle Differenz – Interkulturalität – Transkulturalität“: 3. Juli 2009, 13:00-15:30

‚Kultur’ stellt eine entscheidende Differenzkategorie bei der Auseinandersetzung mit und über Menschen dar. Insbesondere in der Diskussion um Ausprägungsformen und Probleme des Zusammenlebens von Mehrheiten und Minderheiten zeigt sich immer wieder eine verkürzte, teilweise statische und homogene Darstellung von ‚Kultur’, die kaum Raum lässt für weitere Differenzkategorien, etwa das Herkunftsmilieu, das Alter, die Ethnizität, Religion oder Sprache. Begriffe wie Interkulturalität (inter – zwischen den Kulturen) und Transkulturalität (trans – über die Kulturen hinaus) verweisen hier bereits auf unterschiedliche Auffassungen der Verbindung und des Austausches von Kulturen und sollen im Rahmen der Diskussion um Differenzerweiterung und Intersektionalität zu neuen Denkanstößen führen.

Die Beiträge des Panels, sowohl aus der Gruppe der Forschungsinitiative als auch von externen nationalen und internationalen Gästen, befassen sich mit diesen unterschiedlichen Ausprägungsformen von ‚Kultur’ auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachperspektiven, wie der Politik, Soziologie und den Erziehungs-wissenschaften.

Der Einführungsbeitrag bietet eine erste begriffliche Auseinandersetzung mit der Thematik (Kultur, interkulturell, transkulturell, Ethnizität, race & class) durch zwei Mitglieder der Forschungsinitiative (Jessica Löser/ Isabel Sievers) (Metaebene) 

Anschließend erfolgen Auseinandersetzungen auf gesellschaftlicher/ politischer Ebene und auf bildungspolitischer Ebene. Eine weitere Betrachtung des Themenfeldes wird vorgenommen durch einen internationalen Beitrag zu Ausprägungsformen kultureller Vielfalt in unterschiedlichen nationalen Kontexten am Beispiel von Kenia. Im Mittelpunkt aller Vorträge steht die Frage der Fokussierung und Erweiterung der Differenzkategorie Kultur.

Vortragende

Dr. des Jessica Löser / Dr. Isabel Sievers (LUH)

Culture and Beyond: Viewing a Widely Discussed Field from Different Angles

Prof. Levent Soysal (Kadir Has University)

Immigrants and Diversity in the New Europe

Prof. Dr. Isabell Diehm / Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose (Universität Bielefeld)

Language, Culture and Disability – Problematical Constructions of Difference in Education

Dr. John Mugo (Kenyatta University in Nairobi)

Cultural Diversity, Cultural Community-building and the Politics of Ethnic Marginalization in Kenya 

Kommentar

Prof. Dr. Jana Gohrisch (LUH)

 

Abschlusspanel: 3. Juli 2009, 16:00-17:30

Prof. Sara Lennox (UMass)

Prof. Dr. Helmut Bley (LUH)

Prof. Dr. Brigitte Reinwald (LUH)

Prof. Dr. Wolfgang Gabbert (LUH)

Abstracts

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